




In den Füßen können sowohl die Tastnerven (Sinnesorgane) als auch die Nerven, die die Schweißdrüsen und andere Gewebestrukturen steuern, durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel geschädigt werden. Dadurch wird das Gefühlsempfinden allmählich aufgehoben.
Das bedeutet, dass Muskeln, Haut und Schweißdrüsen nicht mehr die richtigen Steuerimpulse erhalten, die für eine normale Gehfunktion und für die übrigen Funktionen des Fußes notwendig sind.
Das heißt auch, dass du nicht bemerkst, wenn dein Fuß oder deine Füße ungünstigen Belastungen ausgesetzt sind. Das kann zum Beispiel durch Fremdkörper im Schuh oder durch Druckstellen des Schuhs selbst geschehen.
Ebenso spürt man nicht, wenn sich Wunden an den Füßen bilden, da sich die Empfindungsstörungen schleichend entwickeln. Daher ist dir oft nicht bewusst, dass es passiert.
Zudem beeinträchtigt eine schlecht eingestellte Blutzuckerregulierung über Jahre hinweg die kleinen und großen Blutgefäße in Beinen und Füßen. Das führt zu Verkalkungen der Gefäße, wodurch der Blutdurchfluss erschwert wird. Infolgedessen stirbt Gewebe in den Füßen ab, und es entstehen leichter Wunden, die nur schwer heilen.
Wenn das normale Gefühlsempfinden verloren gegangen ist, ist es schwierig, Wunden – insbesondere an den Fußsohlen – wahrzunehmen. Das Gangbild verändert sich, wodurch bestimmte Bereiche überlastet werden. Enge Schuhe über dem Vorfuß und an den Zehen können Druckstellen verursachen, da das Blut aus der Haut verdrängt wird.
Fußwunden müssen immer untersucht werden, da es wichtig ist, die Ursache zu finden und zu beseitigen, damit das Problem nicht erneut auftritt.
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Die Sinneswahrnehmungen, die untersucht werden, sind:
Vibrationssinn:
Er ist mit Rezeptoren verbunden. Wenn ein Rezeptor aktiviert wird, erfolgt eine Reihe von Reaktionen innerhalb der Zelle, die kleine Signale an die Zelle sendet, welche auf die empfangenen Informationen reagiert.
Die Rezeptoren in Haut und Knochenhaut registrieren schnelle und langsame Druckempfindungen. Diese werden durch Gegenstände oder den Untergrund bei direktem Kontakt ausgelöst.
Die Nervenbahnen im Nervensystem leiten Impulse von Muskeln und Sehnen zum Gehirn. Diese Impulse informieren über die Länge und Spannung der Muskeln sowie über die Stellung der Gelenke.
Dank dieser Reize ist man sich der Position der Arme und Beine im Verhältnis zum restlichen Körper bewusst.
Die Aufgabe dieses Sinns ist es, Gleichgewicht und Muskulatur zu unterstützen, da er mit Muskeln, Gelenken und dem Innenohr verbunden ist.
Tastsinn (Drucksinn):
Er hat die Aufgabe, dich zu warnen, wenn der Druck auf die Haut zu groß wird – z. B. wenn du auf einen Stein trittst.
Wärme-/Kältesinn:
Seine Aufgabe ist es, Temperaturschwankungen zu registrieren, die für die Haut schädlich sein können, wenn du sie nicht wahrnimmst.
Ein Beispiel: Du reagierst nicht auf einen heißen Untergrund und riskierst dadurch Verbrennungen.
Lagesinn (Stellungssinn):
Er informiert darüber, wie die Gelenke zueinander stehen, damit wir unsere Körperbewegungen ständig korrigieren können.
Der Lagesinn wird also verwendet, wenn das Gehirn Signale über die Stellung der Gelenke im Verhältnis zum Untergrund erhält und entsprechende Befehle an die Muskeln sendet, um die Bewegungen des Körpers auszugleichen und das Gleichgewicht zu erhalten.
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Neuropathie – Empfindungsstörungen
Neuropathie kann Empfindungen in den Füßen verursachen, die nicht real sind, aber als real empfunden werden.
Oder du erhältst nicht die richtigen Rückmeldungen von den Füßen und glaubst deshalb, dass es ihnen gut geht.
Du kannst dich nicht mehr darauf verlassen, dass deine Füße dir die richtigen Signale geben.
Wenn du diese Diagnose erhalten hast, darfst du nicht mehr barfuß gehen.
Die Untersuchung beinhaltet keine Behandlung.
Die Fußstatus-Untersuchung sollte einmal jährlich durchgeführt werden.
Sie erhalten eine Überweisung von Ihrem Arzt, wenn Sie in Dänemark wohnen.
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